Führungskräfte bei der Großübung des THW OV Niefern-Öschelbronn und des Regionalbereichs Karlsruhe

#meshup26

Großübung des THW OV Niefern-Öschelbronn und des Regionalbereichs Karlsruhe

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#meshup26: Vernetzt im Zivilschutz – THW und Partner üben aufwachsende Lage im Enzkreis

#meshup26: Vom 4. bis 7. Juni 2026 bewältigen mehrere hundert Einsatzkräfte im Enzkreis eine aufwachsende Zivilschutzlage. Aus einem autark betriebenen Camp heraus üben THW und Partner Großlogistik, Zusammenarbeit und Fähigkeiten von Rettung bis Elektroversorgung.

Niefern-Öschelbronn/Enzkreis, 1. Juni 2026

Über das Fronleichnamswochenende, von Donnerstag, 4., bis Sonntag, 7. Juni 2026, richtet das Technische Hilfswerk (THW) gemeinsam mit den Organisationen des Bevölkerungsschutzes die Großübung #meshup26 im östlichen Enzkreis aus. An vier Übungstagen kommen mehrere hundert Einsatzkräfte aus verschiedenen Standorten und Organisationen zusammen, um eine aufwachsende Lage gemeinsam und unter realistischen Bedingungen zu bewältigen.

Ein aufwachsendes Zivilschutz-Szenario

Im Mittelpunkt von #meshup26 steht ein bewusst aufwachsendes Übungsszenario: Aus einer anfangs überschaubaren Lage entwickeln sich über die Übungstage hinweg immer neue Einsatzschwerpunkte. Dieser dynamische Aufbau bildet ab, was den Zivilschutz im Ernstfall prägt – Lagen, die sich verändern, ausdehnen und das abgestimmte Zusammenwirken vieler Kräfte über Tage hinweg verlangen. Entlang dieses Szenarios trainieren die Beteiligten ein breites Spektrum an Fähigkeiten, darunter:

  • die Wiederherstellung von Infrastruktur,

  • Rettung und Bergung,

  • die Notversorgung,

  • die Notinstandsetzung sowie

  • die Elektroversorgung.

So entsteht über die vier Tage ein realitätsnahes Übungsbild, in dem die unterschiedlichen Fachfähigkeiten ineinandergreifen.

Hohes Einsatzaufkommen im gesamten Gemeindegebiet

Für das Szenario sind die Einsatzkräfte im gesamten Gemeindegebiet Niefern-Öschelbronn und im östlichen Enzkreis unterwegs. Mit über 45 Einheiten des THW und mehr als 80 Großfahrzeugen wird die Übung im öffentlichen Raum deutlich sichtbar und mit einem entsprechend hohen Einsatzaufkommen verbunden sein. Über die Übungstage ist daher mit spürbar erhöhtem Verkehr von Einsatzfahrzeugen zu rechnen.

Logistik als Rückgrat der Übung

Damit eine solche Lage über mehrere Tage bewältigt werden kann, müssen Unterbringung, Verpflegung, Material, Kraftstoff und Nachschub verlässlich organisiert werden. Kernstück ist daher die Errichtung und der Betrieb eines vollständig autark arbeitenden Camps: eines Bereitstellungsraums (BR 400) für bis zu 400 Einsatzkräfte. Von hier aus versorgen sich die Beteiligten während der gesamten Übung eigenständig und koordinieren die verschiedenen Einsatzlagen. In Spitzenzeiten werden deutlich mehr Einsatzkräfte zu versorgen sein, als örtlich vorhanden sind – eine bewusst gewählte Herausforderung, die den logistischen Charakter der Übung unterstreicht.

Gemeinsam mit vielen Partnern

#meshup26 lebt vom Zusammenspiel zahlreicher Akteure des Bevölkerungsschutzes. Beteiligt sind unter anderem:

  • das Technische Hilfswerk (THW),

  • der Rettungsdienst,

  • die Feuerwehren,

  • der Führungsstab des Landkreises,

  • die Gemeinde Niefern-Öschelbronn,

  • die Bundespolizei

  • sowie weitere Akteure.

Sie alle trainieren Seite an Seite das gemeinsame Führen, die gemeinsame Koordination und das Handeln im Team. Genau dieses Zusammenspiel von Führung, Aktion, Kommunikation und Versorgung lässt sich nicht am Schreibtisch trainieren, sondern nur in der praktischen Umsetzung.

Vorbereitung auf den Zivilschutz

Die technische Hilfe im Zivilschutz gehört zum gesetzlichen Auftrag des THW. Ob langanhaltende Schadenslagen, Ausfälle kritischer Infrastruktur oder Zivilschutzlagen: In solchen Situationen wird selten nur eine Einheit gebraucht, sondern das abgestimmte Zusammenwirken vieler Kräfte. In Einsätzen wie dem Stromausfall in Berlin oder der Bombenentschärfung in Pforzheim zeigt sich: Wir brauchen praktische Übungen. #meshup26 ist deshalb eine ernsthafte Vorbereitung auf solche Großeinsätze und neuen Lagen.

Getragen vom Ehrenamt

Was in diesen vier Tagen sichtbar wird, ist das Planungsergebnis vieler Monte ehrenamtlicher Arbeit und vieler Menschen, die bereit sind, in ihrer Freizeit diese Übung zu unterstützen und teilzunehmen. Hinter jeder Einsatzkraft in Uniform steht ein Mensch, der sich neben Familie, Beruf und Alltag freiwillig im Bevölkerungsschutz engagiert.

Dank an die Bürgerinnen und Bürger

Dass mehrere hundert Einsatzkräfte über vier Tage in der Region üben dürfen, ist nicht selbstverständlich. Wir wissen, dass das hohe Einsatzaufkommen, zusätzlicher Verkehr von Einsatzfahrzeugen sowie einzelne Beeinträchtigungen – etwa Halteverbote oder temporäre Sperrungen – am Übungswochenende spürbar sein werden. Den Bürgerinnen und Bürgern im östlichen Enzkreis und in Niefern-Öschelbronn danken wir für ihr Verständnis und den Rückhalt, mit dem sie das Ehrenamt im Bevölkerungsschutz mittragen.

Wer mehr über die Übung und das THW Niefern-Öschelbronn erfahren möchte, findet weitere Informationen unter www.thw-niefern.de/meshup26 sowie auf den offiziellen Social-Media-Kanälen.

Über das THW

Das THW ist die ehrenamtlich getragene Einsatzorganisation des Bundes. Das Engagement der bundesweit rund 88.000 Freiwilligen bildet die Grundlage für die Arbeit des THW im Bevölkerungsschutz. Mit seinen Fachleuten, seiner Technik und seinen Erfahrungen ist das THW im Auftrag der Bundesregierung weltweit gefragt, wenn Notlagen dies erfordern. Neben bilateralen Hilfen gehören dazu auch technische und logistische Aufgaben im Rahmen des Katastrophenschutzverfahrens der Europäischen Union sowie im Auftrag von VN-Organisationen.

Pressekontakt THW Niefern-Öschelbronn — Herr Moritz Geppert, Ortsbeauftragter und Pressesprecher der #meshup26: Telefon: 07233 94413 0 · E-Mail: presse-meshup26@thw-niefern.de · Web: www.thw-niefern.de/meshup26

Schlagworte: #meshup26 · THW · Zivilschutz · Bevölkerungsschutz · Großübung · Logistik · Enzkreis · Niefern-Öschelbronn

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