Übung: „Gasexplosion“ in Karlsruhe
THW trainiert Bergungseinsatz
Großübung des Technischen Hilfswerks (THW): 33 Helferinnen und Helfer des
Ortsverbandes Niefern-Öschelbronn trainierten jetzt in Karlsruhe den
Ernstfall. Als Szenario für die Ganztages-Übung wurde der Einsturz eines
Mehrfamilienhauses in Folge einer Gasexplosion angenommen, sieben Personen
waren laut Drehbuch verschüttet. Die gewöhnlichen Zutrittsmöglichkeiten waren
dabei zerstört: mittels Leitern, Wanddurchbrüchen und Kellerfenstern bahnten
sich die Helfer der beiden Bergungsgruppen den Weg in die Schadenstelle. Dabei
mussten sie teilweise Atemschutzgeräte einsetzen. Unterstützt wurden die
Katastrophenschützer aus Niefern-Öschelbronn von einer Bergungsgruppe des
THW-Ortsverbandes Karlsruhe.
Die Bergung der Verschütteten stellte die Helfer vor besondere Probleme: trotz
enger Räume und der behelfsmäßig zu schaffenden Öffnungen in den Trümmern
musste der Transport der Verletzten dennoch schonend und sicher von Statten
gehen. Der Zugtrupp hatte hier unter Anderem die Aufgabe, das genaue Vorgehen
zu koordinieren.
Geplant wurde die Übung seit mehreren Wochen von THW-Zugführer Alexander Enders
und Martin Schotte, dem Ausbildungsbeauftragten in Niefern-Öschelbronn. Beide
legten auf die realistische Darstellung der Verletzungen wert: „Unsere Mimen
wurden im Vorfeld entsprechend geschminkt, damit der gespielte Notfall noch
durch den optischen Eindruck verstärkt wird.“, erläuterte Schotte. „Wichtig war
uns bei der Übung auch, den taktischen Ablauf eines Bergungseinsatzes mit dem
Zusammenspiel der Teileinheiten zu trainieren. Das ist uns gelungen“, fügte
Enders hinzu.
Text: Markus Mürle
Bilder: Martin Schotte





























